Das Internet of Things ist nebst Virtual Reality und Automotive Technology eines der grossen Themen hier im Silicon Valley. Oft raucht mir bereits der Kopf, wenn ich mir eine Welt, in der Billionen von Gegenständen miteinander kommunizieren, auch nur vorzustellen versuche. Mickey McManus geht jedoch noch einen Schritt weiter.
Was passiert, wenn die drei aktuellen Entwicklungen Internet of Things (wenn der Alltag durch den Einsatz intelligenter Gegenstände vernetzt wird) Digital Manufacturing (wenn 3D Printing mit neuen Materialen „dumme“ Gegenstände intelligent macht) und Machine Learning (wenn Dinge auf ihr Umfeld reagieren und sich verändern) zusammen fliessen? Dieser Frage ging Mickey McManus letzte Woche an der Crowd Companies Conference in San Francisco nach. Eine verkürzte Version seiner Rede konnte ich auf YouTube finden:
Sicher ist, dass sich in naher Zukunft sehr viele Industrien grundlegend verändern werden – nicht zuletzt die Logistik, wenn ich kurz die Brille der Schweizerischen Post aufsetze. Durch 3D Printing wird die Anzahl Güter, die überhaupt noch transportiert werden müssen, massiv verringert, ständig miteinander kommunizierende Dinge (Transportmittel, Kunden, Pakete, etc.) machen Logistikrouten intelligenter und effizienter – um nur einmal zwei offensichtliche Entwicklungen zu nennen.
Mickey McManus ist ein wissenschaftlicher Mitarbeiter von Autodesk sowie Principal und Chairman of the Board at MAYA Design, eine Lab für technologisches Design und Innovation.

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